Anders als in der westlichen Medizin, kommt in der TCM kaum Technik zum Einsatz. Der Patient steht in seiner Gesamtheit im Mittelpunkt des ärztlichen Interesses. Sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken sind die Instrumente des Arztes bei Patientengespräch und Untersuchung.
Es kristallisiert sich heraus, welche Gewohnheiten und Vorlieben der Patient hat, sowie natürlich das allgemeine Befinden und die Beschwerden. Sind bspw. ähnliche Familienkrankheiten bekannt? Wie schaut die Ernährung aus - welches sind die Vorlieben, wogegen besteht Abneigung. Fragen zu Schlafbedürfnis und Verdauung werden gestellt. Neigt der Patient eher zum Frieren oder zum Schwitzen. Körpergeruch, Stimme und die Art, sich zu bewegen, sind wichtige Indizien.
Zwei grundlegende, bedeutende Diagnosemethoden hat die CM ausgebildet. Die Zungendiagnose und die Pulsdiagnose
Nur fundierte Ausbildung und langjährige Erfahrung machen einen guten und seriösen Arzt der TCM aus. Ihm ist es möglich, aus den gewonnenen Ergebnissen der verschieden Diagnosemethoden die logischen Verknüpfungen der Ganzheitlichkeit und Zusammengehörigkeit des menschlichen Organismus zu erkennen und so die gesundmachende Therapie daraus abzuleiten.
Auch die Fähigkeiten des Mediziners, das traditionelle Wissen mit fortschrittlichen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu verknüpfen, sollte zu den Grundsätzen bei der Anwendung der TCM in der heutigen Zeit gehören